18.09.08 / Frankreichs Firstlady Carla Bruni über ihre Sucht nach Liebe

Darf eine Präsidentengattin über so ein Thema überhaupt sprechen? Ja – Sie darf – zeigen zumindest die Reaktionen der Presse auf den Fernsehauftritt von Carla Bruni-Sarkozy im BBC, bei dem sie offen über ihre Sucht nach Liebe und ihr Doppelleben als „Première Dame“ und Musikern sprach.
Auf einem Barhocker sang Carla Bruni, Gattin von Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy, das umstrittene Stück, mit dem sie unlängst die kolumbianische Regierung gegen sich aufgebracht hatte: „Tu e ma came“ (etwa: „Du bist mein Stoff“) handelt von einer Liebe, die zur Sucht geworden ist. Ihre Liebe sei „tödlicher als afghanisches Heroin“ und gefährlicher als kolumbianisches Kokain, singt Bruni in dem umstrittenen Song.
Auf die Frage des Moderators, ob sie selbst schon einmal eine derartig süchtigmachende Liebe erlebt habe, sagte sie: „Allerdings.“
Nicolas Sarkozy scheint “nett” zu sein…
Über ihren 13 Jahre älteren Mann sagte die für zahlreiche Promi-Liebschaften bekannte Bruni, er sei „sehr nett“, er sei „weder Kritiker noch ein Fan“ ihrer Musik. Im Übrigen sei es nicht schwer für sie, Künstlerin und gleichzeitig First Lady zu sein. „Ich mache Musik, und wenn mein Mann mich braucht, komme ich mit.“
Ob das wirklich auf Dauer funktioniert, wage ich persönlich zu bezweifeln. Der Druck der Öffentlichkeit wird mit Sicherheit nicht weniger, ein Fehltritt – und die Presse wird die jetzt noch strahlende Bruni in der Luft zerreißen. Wird sie auch dem standhalten?
Presse steht noch hinter der schönen Präsidenten-Gattin:
Momentan stehen die Medien noch hinter der verführerischen First Lady Frankreichs. Die britische Presse war von dem Auftritt verzückt. „Carla ist unwiderstehlich“, schrieb die konservative Tageszeitung „The Times“ über den Live-Auftritt. BBC-Moderator Jools Holland habe geradezu nach dem früheren Topmodel „gelechzt“, hieß es in der „Times“. Aber niemand könne es ihm verdenken, denn Bruni habe sich unwiderstehlich gezeigt.
Tja – die Waffen einer Frau…
Kann man nur hoffen, dass das nicht so endet wie in der griechischen Mythologie. Wo der Streit um die atemberaubend schöne Königin Helena den Trojanischen Krieg entfachte.
Quelle: www.freenet.de
Fotoquelle: www.freenet.de
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